Daniel Ordas

Mein Basel ist vorbildlich & bescheiden, sozial & liberal, ein Kanton, der grösser ist als seine Fläche

23% der Vertretenen wählen 100% der Vertretenden

23% der Vertretenen wählen 100% der Vertretenden

Eine grossartige Grafik der BZ über die tatsächliche Sitzverteilung im Grossen Rat, wenn er die Bevölkerung vertreten würde, so wie sie sich in der Realität darstellt. Nichtwähler 32 Sitze Ausländer 30 Sitze Kinder 15 Sitze Das ist natürlich etwas pointiert, aber tatsächlich vertreten unsere Vertreter über 75% Menschen, die nicht entscheiden wollen oder dürfen, wer sie vertreten soll. Auf die tatsächliche Bevölkerung berechnet, würden die abgegebenen Stimmen in dem 100-köpfigen Parlament weiter ergeben: SP 7 Sitze SVP 4 Sitze LDP 3 Sitze FDP 3 Sitze Günes Bündnis 2 Sitze CVP 2 Sitze GLP 1 Sitz […]

Übernimm Verantwortung, weil du es kannst!

Übernimm Verantwortung, weil du es kannst!

Wenn ich Mani Matter wäre, würde ich ein Lied darüber schreiben, dass einiges schiefgelaufen sein muss, damit es soweit kommen konnte. Während wir in der Schweiz regelmässig über Sachfragen entscheiden dürfen, unsere Vertreter aus veränderbaren Listen von Milizpolitikern auswählen und diese Politiker dann mittels Referendum kontrollieren können, sind andere Demokratien der Welt im XIX Jahrhundert stehen geblieben. Einst war es eine grosse Errungenschaft, dass die Macht nicht via Erbfolge oder Militärputsch weitergeben wurde und die repräsentative Demokratie war ein enormer Fortschritt. In einer zunehmend informierten, permeableren und anspruchsvolleren Gesellschaft scheint es vielen nicht mehr zu […]

18,3% haben es schon getan!

18,3% haben es schon getan!

Rund ein Fünftel der Baslerinnen und Basler haben schon von ihrem Recht Gebrauch gemacht, über einen Teil ihrer eigenen Zukunft mitzuentscheiden. Die Erfahrung sagt, dass noch etwa ein zweites Fünftel wählen wird. Ich würde mich natürlich freuen, wenn von den verbleibenden 81,7% mich möglichst viele 3-mal auf ihre Liste schreiben, aber besonders würde ich mich freuen, wenn überhaupt viele Leute an den Wahlen teilnehmen.   Natürlich ist Politik nicht alles und es gibt viele andere Faktoren, welche die individuelle Zukunft der Wahlberechtigten beeinflussen. Bundesrecht und internationale Abkommen sind ebenso wichtig für unsere Zukunft, wie die […]

Wahlknutschen

Wahlknutschen

Die Basler Zeitung weint seit Monaten, dass ihr der Basler Wahlkampf zu wenig „Action und Show“ hat. Vergangene Woche zeigte sie mit ihrem pietät- und geschmacklosen Artikel über einen Grossratskandidaten, der sich ein Auto zum Transport seiner totkranken Lebenspartnerin gekauft und es dann nicht umgehend verkauft hat, als diese verschieden war, was das Blatt unter gehaltvollem Wahlkampf versteht. Nachdem wir schon die vier bürgerlichen Adonise halbnackt vor der Kamera gesehen haben, wurde die Basler Wahlkampfgemeinde gestern von einem grünliberalen Kuss beglückt. Der nächste logische Schritt in diesem Effektwahlkampf wäre wohl ein links-grünes Nacktwandern durch die […]

Wie eine Pepsi Werbung am Hauptsitz von Coca Cola

Wie eine Pepsi Werbung am Hauptsitz von Coca Cola

In der gestrigen, sehr guten, Wahlbeilage der BZ konnte man beobachten, wie auch die Blattmacher manchmal Spass am Wahlkampf haben können. Der Layouter hat sich ein kleines Denkmal gesetzt, welches hoffentlich nicht zu Verwirrung bei den Wählern führt.

Keine Angst, die Katzen und Sonnenuntergänge kommen wieder!

Keine Angst, die Katzen und Sonnenuntergänge kommen wieder!

Der tägliche Blick in den Briefkasten und ins Facebook zeigen, dass ganz Basel im Wahlkampf ist. Ganz Basel? Wohl kaum. Wenn ich die Facebook-Seiten meiner Freunde betrachte, kommt es mir vor als ob alle meine Freunde für den Grossen Rat oder die Regierung kandidieren würden, oder aber eine Facebook-Pause machen, bis wir Wahlkämpfer uns wieder beruhigen. Tatsächlich ist es schwer das Mittelmass zu finden und die Fotos von lackierten Zehennägeln im Sand, verschmusten Katzen und spektakulären Wanderrouten sind den photogeshopten Lächeln gewichen, das liegt in der Natur der Sache und ist bis zum 23. Oktober […]

Ich bin kein Extremist

Ich bin kein Extremist

Mir sind die Augen fast rausgefallen, als ich gestern Abend den Artikel der „Schweiz am Sonntag“ gesehen habe. Unter der Überschrift „Die Extremisten“ waren die Bilder von 10 Grossratskandidierenden zu sehen und ich war einer davon. Mein Foto trägt die Bildunterschrift „Der rechteste SPler“. Erst war ich etwas sauer, danach begriff ich, dass es um eine simplifizierte Auswertung der Daten von Smartvote geht. Offenbar hat der Redaktor sich die Mühe genommen, die Smartmap zu studieren. Smartvote ist ein grossartiges Tool, welches relativ raffiniert die jeweiligen Kandidaten einordnet und den Wählerinnen und Wählern eine Empfehlung abgibt. […]

Musik ja, Grill nein, was denn?

Musik ja, Grill nein, was denn?

Irgendwie verwirrend, wenn man zuerst verlangt, dass das Grillieren am Rhein verboten werden soll, dann aber Geld sammelt um Bussen zu bezahlen die unnötigerweise fürs Musikhören verhängt werden. Die Bussen werden in einer extrem restriktiven Anwendung eines bürgerlichen Gesetzes aus den 70er Jahren verteilt, vielleicht sollte die Polizei einfach ein Auge und ein Ohr zudrücken und in der nächsten Legislatur kann man das Gesetz ja an die heutigen technischen Verhältnisse anpassen. Es kann ja nicht sein, dass man Musik aus einem Kassettenrekorder hören darf, aus einem freien Lautsprecher (UE Boom) aber nicht. Also liebe Jungfreisinnigen, […]

  • Hey, ich hab ein Wahlcouvert bekommen!
  • Gratuliere!
  • Wen soll ich wählen?
  • Gefällt es dir in Basel?
  • Ja, klar!
  • Willst du, dass Basel weiterhin innovativ, vielfältig und gerecht ist?
  • Ja, das wär cool!
  • Dann wähl doch SP, Liste 5! (da ist auch Ordás dabei)
  • Stark, das mach ich! Und für die Regierung?
  • Das ist einfach! Eva Herzog, Hampe Wessels, Christoph Brutschin, Elisabeth Ackermann und Heidi Mück.
Grossratswahlen

By Daniele Zedda • 18 February

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